Geschichte
Die Deutsche Schmerzstiftung wurde am 19.8.1994 in Frankfurt vom Vorstand der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes gegründet und mit einem Startkapital von DM 100.000,-- ausgestattet.
Die Einrichtung der Stiftung wurde vom Vorstand der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes für nötig erachtet, weil auf vielen Teilgebieten der Schmerzforschung in Deutschland ein erhebliches Defizit besteht.
Die defizitären Gebiete betreffen nicht nur die Forschung selbst, sondern auch die Information der Öffentlichkeit über wichtige Themen aus dem Schmerzgebiet. Der Mangel an schmerzrelevanten Informationen verhindert ein besseres Verständnis der Schmerzkrankheit und der Probleme der Schmerzpatienten.
Schmerz, insbesondere in seiner chronischen Form, ist ein junges medizinisches Fachgebiet mit täglich wachsenden Erkenntnissen und einem rasanten Anstieg wissenschaftlicher Publikationen. Oft ist es für die Öffentlichkeit schwierig, Wichtiges von Unwichtigem und Falsches von Wahrem zu unterscheiden.
Die Deutsche Schmerzstiftung hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, auf verschiedenen Gebieten des Schmerzes international ausgewiesene Persönlichkeiten aus dem Gebiet der Wissenschaft und Schmerztherapie zu einem jährlichen Symposium einzuladen, um einen aktuellen Überblick über das jeweilige Fachgebiet zu geben. Damit soll ein Beitrag zum besseren Verständnis von Schmerzphänomenen und zur optimalen Behandlung geleistet werden.
Die Deutsche Schmerzstiftung kann ihre Aufgaben nur aus den Erträgen des Stiftungsvermögens erfüllen. Sie ist daher in ihrer Arbeit von Spenden und anderen Zuwendungen abhängig.