Derzeit finanziert die Stiftung wegen des niedrigen Zinsniveaus und der daraus resultierenden niedrigen Einkünfte keine Forschungsvorhaben mehr. Das Schwergewicht der Tätigkeit hat sich auf die Information der Öffentlichkeit über die Schmerzproblematik verlagert.
Seit 2001 führt die Deutsche Schmerzstiftung wissenschaftliche Symposien durch, diejeweils zu einem schmerzrelevanten Thema den neuesten Stand der Erkenntnisse zusammenfassen. Die Symposien sollen primär der Information von Ärzten und anderen Schmerzinteressierten dienen, die in der Umgebung des Veranstaltungsorts arbeiten und keineGelegenheit haben, an den großen überregionalen und internationalenSchmerzkongressen teilzunehmen.
Bisher wurden folgende Symposien durchgeführt:
1. Stiftungssymposium 2001: Thema „Rückenschmerz“, organisiert von Herrn Prof. J. Hildebrandt in Göttingen am 9./10.3 2001. Die Vorträge sind in einem Schwerpunktheft derZeitschrift „Der Schmerz“, Band 15/6 (2001) publiziert worden.
2. Stiftungssymposium 2002: Thema „Neuropathischer Schmerz“, organisiert von Herrn Prof. T.R. Tölle und Herrn Prof. R. Baron in München am 28./29.6.2002.
3. Stiftungssymposium 2003: Thema „Muskelschmerz“, organisiert von Herrn Prof. S. Mense in Heidelberg am 21./22.2. 2003. Die Vorträge sind in einem Schwerpunktheft der Zeitschrift „Der Schmerz“, Band 17/6 (2003) publiziert worden.
4. Stiftungssymposium 2004: Thema „Tumorschmerzen, Palliativmedizin, Innovation und Politik“, organisiert von Herrn Dr. med. U. Hankemeier und Herrn Prof. K. Hurrelmann in Bielefeld am 26./27.11.2004.
5. Stiftungssymposium 2006: Thema „Schmerztherapie der Zukunft. Neue Formen der Versorgung vonSchmerzpatienten“, organisiert von Herrn Prof. Zimmermann und Frau Dr. med.G. Lindena in Heidelberg am 10./11.2.2006
6. Stiftungssymposium 2006: (geplant): Thema „Schmerz, Geschlecht und Alter“, organisiert von Herrn Dr. med. L. Zeuner und Dr. med. T. Lange in Erfurt am10./11.11.2006.